{"id":5419,"date":"2023-07-20T15:58:44","date_gmt":"2023-07-20T13:58:44","guid":{"rendered":"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/?p=5419"},"modified":"2023-08-12T11:08:57","modified_gmt":"2023-08-12T09:08:57","slug":"green-producing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/green-producing\/","title":{"rendered":"Klimakiller Filmproduktion: Ist Green Producing die Zukunft?"},"content":{"rendered":"\n<h1>Klimakiller Filmproduktion: Ist <em>Green Producing <\/em>die Zukunft?<\/h1>\n\n\n\n<h2>Regisseur Tibor Baumann im Interview<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5420\" srcset=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-1024x683.png 1024w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-300x200.png 300w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-768x512.png 768w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-1536x1024.png 1536w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-360x240.png 360w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-600x400.png 600w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-800x533.png 800w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1-200x133.png 200w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Design-ohne-Titel-1.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Hunderttausende Tonnen an CO2-Emissionen f\u00fcr 90 Minuten Entertainment \u2013 das war lange Zeit Alltag in der Filmproduktion. Energie, Materialtransport, Reisen und M\u00fcll sind die gr\u00f6\u00dften Problemfelder, wenn es um Ressourcenverschwendung und Umweltzerst\u00f6rung geht. Doch es findet ein Umdenken statt, <\/em>Green Producing<em> etabliert sich immer mehr in der Industrie. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Seit 2022 verleiht das Bundesumweltministerium gemeinsam mit der <\/em>Heinz-Sielmann-Stiftung<em> den <\/em>Eisvogel-Award<em>. Der Preis richtet sich an Filmproduktionen, die bei der Planung und Umsetzung auf nachhaltige Praktiken gesetzt haben. Der Gewinner in diesem Jahr ist der Science-Fiction-Film <\/em>EXIT PANGEA.<em> Im Interview erz\u00e4hlt Regisseur Tibor Baumann, wie<\/em> <em>sich<\/em> Green Producing <em>auf seinen Job auswirkt und warum das Konzept statt einer Einschr\u00e4nkung vielmehr eine Bereicherung f\u00fcr eine Filmproduktion ist<\/em> .<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herr Baumann, was versteht man unter <em>Green Producing<\/em>?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist das die Arbeit mit der CO2-Bilanz einer Filmproduktion und der Versuch, diese durch verschiedene Ma\u00dfnahmen so gering wie m\u00f6glich zu halten. Dabei geht es darum, zu reduzieren, wiederzuverwenden und zu recyceln. In der Materialschlacht, die Filmemachen zum Teil ist, wird versucht, nachhaltige Alternativen, z.B. f\u00fcr Kost\u00fcme, zu finden. F\u00fcr mich als Regisseur ist <em>Green Producing<\/em> ein Abw\u00e4gen zwischen den k\u00fcnstlerischen und den \u201egr\u00fcnen\u201c Produktionsnotwendigkeiten. Dabei darf nat\u00fcrlich die k\u00fcnstlerische Entscheidung nicht zur\u00fcckstecken. Das Ganze so \u00e4hnlich wie der Umgang mit dem Budget f\u00fcr einen Film: Reizt man es an der einen Stelle aus, muss man es an anderer Stelle ein wenig einsparen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wirkt sich <em>Green Producing <\/em>logistisch auf eine Produktion aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei <em>EXIT PANGEA<\/em> war das <em>Green Producing<\/em> kein Faktor, der die Produktion teurer gemacht hat. Es flie\u00dfen einfach mehr Gedanken, Zeit und Arbeit in nachhaltige L\u00f6sungen, aber das bedeutet nicht unbedingt Mehrkosten. Wir haben bei dem Film beispielsweise \u00fcberlegt, wie sich ein aufw\u00e4ndiger Studiobau mit wiederverwendbaren Materialien umsetzen l\u00e4sst und ob man Drehorte findet, die nach beieinander liegen, um Team- und Materialtransport zu reduzieren. Nat\u00fcrlich kann es unter Umst\u00e4nden sein, dass sich Kosten ver\u00e4ndern, wenn man beispielsweise auf teurere Alternativen wie nachhaltig gewonnenes Holz oder biologisch abbaubares Styropor im Kulissenbau setzt. Andererseits sind Dieselgeneratoren teurer als E-Generatoren, selbst wenn man sie mit \u00d6ko- Strom betreibt. Man spart also an mancher Stelle Geld und an anderer gibt man mehr aus als in der konventionellen Produktion. Das wird sich aber mit Sicherheit noch zum Positiven ver\u00e4ndern \u2013 das Ph\u00e4nomen kennen wir aus unserem allt\u00e4glichen Leben. Noch vor ein paar Jahren waren vegetarische Aufstriche, wiederverwendbare Batterien oder E-Autos um ein Vielfaches teurer \u2013 das hat sich verschoben. Anwendung schafft Lebensrealit\u00e4t, auch in kreativer Arbeit. Im Fall von <em>EXIT PANGEA<\/em> und aus meiner Sicht der Regie kann ich sagen, dass sich das <em>Green Producing<\/em> zu keinem Zeitpunkt negativ, egal ob finanziell oder anderweitig, auf den Spielraum f\u00fcr meine kreative Arbeit und die meines Teams ausgewirkt hat.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background\" style=\"background-color:#3c0fb9;color:#3c0fb9\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-3 wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-container-1 wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5427\" width=\"388\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt.jpg 714w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt-300x201.jpg 300w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt-360x240.jpg 360w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt-600x400.jpg 600w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Unbenannt-200x134.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><figcaption>\u00a9tiborbaumann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-2 wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#3c0fb9\"><strong>Tibor Baumann<\/strong> wurde 1985 in N\u00fcrnberg geboren und wuchs zwischen fr\u00e4nkischer Provinz und S\u00fcdostasien auf. Inzwischen lebt er in Berlin. Sein Leben lang begleitet von Theater und Literatur begann er, sich ab seinem 14. Geburtstag f\u00fcr die Regie zu interessieren. Er studierte <em>Theater- und Medienwissenschaft<\/em> im Bachelor in Erlangen, darauf folgte das Masterstudium <em>Drehbuch &amp; Dramaturgie<\/em> an der <em>Filmuniversit\u00e4t Konrad Wolf<\/em> in Babelsberg. Im Rahmen dieses Studiums entstand der Cyberpunk-Film <em>EXIT PANGEA.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background\" style=\"background-color:#3c0fb9;color:#3c0fb9\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Inwiefern unterscheidet sich Ihr Job als Regisseur bei einer gr\u00fcnen Produktion von einer konventionellen Produktion?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, einen Film zu machen und eine Vision gemeinsam umzusetzen. Gr\u00fcn zu produzieren \u00e4ndert daran meines Erachtens nach nichts. <em>Green Producing<\/em> ist keine Filmart, es bedeutet nur, die CO2-Belastung zu reduzieren. Damit ist es eine Art zus\u00e4tzliche Aufgabe innerhalb der produktionellen Anspr\u00fcche. Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, dass dieser gr\u00fcne Anspruch nicht als Reglementierung oder Einschr\u00e4nkung seitens der Produktion kommuniziert wird. Im Fall von <em>EXIT PANGEA<\/em> hat das hervorragend funktioniert. Ich konnte meiner Arbeit mit den Kolleg:innen der verschiedenen Gewerke ohne Einschr\u00e4nkung nachgehen. Ideen, die inhaltlich auf den Film einwirkten und gleichzeitig die CO2-Bilanz positiv beeinflusst haben, waren dabei immer mit einer kreativen Entscheidung fundiert \u2013 nie umgekehrt. Das <em>Green Producing<\/em> war also f\u00fcr mich in der Regie einfach Teil der Arbeitsrealit\u00e4t. Der Blickwinkel ver\u00e4ndert sich. Aber das sollte er sowieso, das macht flexibel im Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher kam die Idee, <em>EXIT PANGEA <\/em>gr\u00fcn zu produzieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, im Studium Sarah Dreyer kennenzulernen. Sie studierte Produktion, war von meiner Idee begeistert und wollte mit mir zusammen das Wagnis eingehen, einen Science-Fiction-Spielfilm zu machen. Sie hat mir dann das Konzept des <em>Green Producing<\/em> vorgestellt und es war von Anfang an klar, dass eine Produktion mit ihr gr\u00fcn sein w\u00fcrde. F\u00fcr mich war es der erste Ber\u00fchrungspunkt mit dieser Idee. Das hat letztendlich sogar inhaltlich zum Film gepasst. Aber selbst, wenn dem nicht so w\u00e4re \u2013 unsere Lebensrealit\u00e4t macht dieses Umdenken notwendig. In unserer Konstellation war es letztendlich nie eine abzuw\u00e4gende oder gro\u00df diskutierte Entscheidung. Mein Gedanke, das zu beobachten, ob es sich einschr\u00e4nkend auswirken w\u00fcrde, hat sich sehr schnell erledigt \u2013 einfach, weil es keinerlei negative Auswirkungen hatte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background\" style=\"background-color:#3c0fb9;color:#3c0fb9\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-6 wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-container-4 wp-block-column\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"554\" height=\"666\" src=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Bildschirmfoto-2023-07-20-um-15.46.37-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5431\" srcset=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Bildschirmfoto-2023-07-20-um-15.46.37-1.png 554w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Bildschirmfoto-2023-07-20-um-15.46.37-1-250x300.png 250w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Bildschirmfoto-2023-07-20-um-15.46.37-1-200x240.png 200w\" sizes=\"(max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><figcaption>\u00a9 tiborbaumann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-5 wp-block-column\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#3c0fb9\"><strong><em>EXIT PANGEA <\/em><\/strong>ist ein 80-min\u00fctiger Cyberpunk-Film, der eine Zukunft darstellt, in der K\u00f6rper und Maschine, Geist und Fleisch und Realit\u00e4t und Simulation miteinander verschmelzen. Dabei steht eine neue Stufe der Evolution, die uns Menschen hinter sich l\u00e4sst, im Mittelpunkt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#3c0fb9\"><em>EXIT PANGEA <\/em>ist im Jahr 2023 ver\u00f6ffentlicht worden und  im Rahmen des Masterstudiums von Tibor Baumann als Abschlussarbeit entstanden. Er hat das Drehbuch geschrieben und Regie gef\u00fchrt. Produziert wurde der Film von Sarah Dreyer.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background\" style=\"background-color:#3c0fb9;color:#3c0fb9\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Wie funktionierte die gr\u00fcne Produktion bei <em>EXIT PANGEA<\/em>? Wie unterschied sich die Produktion konkret von einer konventionellen Produktion?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Unterschied lag bei <em>EXIT PANGEA<\/em> zum einen darin, dass mit der Unterst\u00fctzung unserer wunderbaren Green-Consultant Katja Clausen, Kleinigkeiten ver\u00e4ndert wurden. So gab es eben keine Wegwerfbecher, M\u00fclltrennung, vegetarisches Catering und vieles mehr. Das sind Prozesse, mit denen ich nur am Rande zu tun hatte. Zum anderen waren da aber eben Ver\u00e4nderungen, die wir in die kreative Arbeit eingebunden haben und die weitreichender f\u00fcr den am Ende stehenden Film sind. So haben mein Kameramann Stephan Vogt und ich uns zum Beispiel auf den Anspruch hin, ohne Dieselgeneratoren zu arbeiten, f\u00fcr Leuchtmittel von Astera entschieden, die akkubetrieben sind. Das hat sich auf unser Lichtkonzept ausgewirkt \u2013 und das meine ich absolut positiv. Man k\u00f6nnte jetzt noch viele weitere Punkte aufz\u00e4hlen. <em>EXIT PANGEA<\/em> gr\u00fcn zu produzieren, funktionierte also \u00fcber verschiedene Einzelteile, die ineinander greifen mussten \u2013 also genau so, wie eine Filmproduktion an sich funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Glauben Sie, dass <em>Green Producing <\/em>die Zukunft der Filmindustrie ist?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn ich Science-Fiction liebe, in die Zukunft kann niemand sehen. Aber, egal in welchem Bereich, ist es einfach nicht zu leugnen, dass wir uns anpassen und ver\u00e4ndern m\u00fcssen. Wenn alle Bereiche sich anpassen, dann kann eine Verbesserung stattfinden \u2013 die existenziell und sowohl individuell, als auch global-gesellschaftlich notwendig ist. Ob das die Zukunft des Films ist oder nicht, ist denke ich nicht die Frage. Die Frage ist eher: Wie schnell k\u00f6nnen wir uns ver\u00e4ndern? Wie k\u00f6nnen wir daf\u00fcr sorgen, dass kreative Prozesse weiterhin stattfinden und dass <em>Green Producing<\/em> einfach Teil davon wird? Dabei werden wir die \u00dcberregulierung nur vermeiden k\u00f6nnen, wenn wir es zum gelebten Verhalten machen. Also, es ist keine Frage, ob das die Zukunft der Filmindustrie ist. Es ist einfach eine Antwort, die wir geben m\u00fcssen. Die Realit\u00e4t ist nun einmal nicht verhandelbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"ast-oembed-container \" style=\"height: 100%;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Exit Pangea Trailer 01\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/c12-rl8yvwE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Auch die Fernsehbranche versucht sich immer mehr an umweltfreundlichen Alternativen. Was sich hinter den \u00f6kologischen Mindeststandards f\u00fcr nachhaltige Produktionen verbirgt und welche gr\u00fcnen M\u00f6glichkeiten die Fernsehbranche hat, k\u00f6nnt ihr <a href=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/gruene-fernsehproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunderttausende Tonnen an CO2-Emissionen f\u00fcr 90 Minuten Entertainment \u2013 das war lange Zeit Alltag in der Filmproduktion. Energie, Materialtransport, Reisen und M\u00fcll sind die gr\u00f6\u00dften Problemfelder, wenn es um Ressourcenverschwendung und Umweltzerst\u00f6rung geht. 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