{"id":4792,"date":"2023-07-07T11:41:10","date_gmt":"2023-07-07T09:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/?p=4792"},"modified":"2023-07-18T14:32:19","modified_gmt":"2023-07-18T12:32:19","slug":"der-lokaljournalismus-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/der-lokaljournalismus-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Der Lokaljournalismus der Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<h1><strong>Der Lokaljournalismus der Zukunft<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<h2><strong>Wie Lokalmedien wichtig bleiben <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4797\" srcset=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-300x169.jpg 300w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-768x432.jpg 768w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail-200x113.jpg 200w, https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/07\/Story_Thumbnail.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Der Lokaljournalismus steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Sinkende Auflagen und Medienverdrossenheit sind Symptome einer sich im Wandel befindlichen Branche. Medienwissenschaftler:innen und Journalist:innen geben einen Ausblick zur Zukunft des Lokaljournalismus.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schaut man sich die Auflagen von Lokalzeitungen der letzten zehn Jahre an, scheint es nur eine Richtung zu geben. Im Jahr 2000 wurden noch durchschnittlich 16,6 Millionen Ausgaben je Publikation und Jahr verkauft, 2022 waren es nur noch 9,5 Millionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig: Nachrichten sind digital verf\u00fcgbar, der Umweg \u00fcber Verkaufsstellen oder teure Abonnements ist nicht mehr n\u00f6tig. Die Finanzierung von Lokalbl\u00e4ttern \u00fcber den Werbemarkt wird f\u00fcr Unternehmen auch immer weniger interessant, der wird von Konzernen wie Meta oder Google \u00fcbernommen. Auch Kleinanzeigen gibt es viel bequemer online, hier muss niemand mehr durch Papier bl\u00e4ttern. Daraus k\u00f6nnte man folgern: Lokaljournalismus wird weniger wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Sara Pichireddu sieht das anders. Die 28-J\u00e4hrige ist Redakteurin beim K\u00f6lner Stadtanzeiger, hat ihr Volontariat bei der Lokalzeitung absolviert. Eigentlich wollte sie nicht f\u00fcr eine Lokalzeitung schreiben, den Lokaljournalismus nur als Einstieg nutzen. Doch jetzt sieht sie gro\u00dfe Verpflichtungen bei Medien vor Ort. \u201eNichts kann den Lokaljournalismus ersetzen\u201c, sagt Pichireddu. Denn wer soll auch sonst berichten, \u00fcber Themen, die vor der Haust\u00fcr passieren und nicht f\u00fcr die ganze Republik relevant sind?<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Welche Rolle hat Lokaljournalismus?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Maren Urner ist Professorin f\u00fcr Medienpsychologie, sie sieht die Rolle des modernen Journalismus nicht mehr in der Bereitstellung von Informationen, diese seien digital ohnehin jederzeit verf\u00fcgbar. Leser:innen m\u00fcssen nicht mehr auf den n\u00e4chsten Morgen warten, um ein druckfrisches Exemplar einer Tageszeitung lesen zu k\u00f6nnen. Digitale Medien verursachen so eine Informationsflut, welche Rezipient:innen und Journalist:innen gleicherma\u00dfen \u00fcberfordert, so Urner. Moderner Journalismus habe vielmehr eine neue Aufgabe: die Einordnung dieser Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser neuen Aufgabe steigen aber auch die Anforderungen an Redakteure und Reporter. Und steigende Anforderungen bedeuten einen erh\u00f6hten Arbeitsaufwand. Doch schon heute ist Personalmangel in den Redaktionen ein Problem. Denn die Seiten m\u00fcssen gef\u00fcllt werden \u2013 sowohl digital als auch im Druck. Oft werden deshalb nur noch Meldungen von Presseagenturen \u00fcbernommen: kopiert, eingef\u00fcgt und fertig. Das erfordert kaum journalistische F\u00e4higkeiten. F\u00fcr lokale Nachrichten m\u00fcssen Journalisten \u00f6fter eigene Kompetenzen beweisen: selber recherchieren, aufarbeiten und schreiben.<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Lokaljournalismus ber\u00fchrt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine der Eigenschaften von \u00fcberregionalem Journalismus ist die Abstraktheit der Themen, \u00fcber die berichtet wird. Ob Erdbeben in S\u00fcdostasien oder B\u00f6rsennachrichten aus Amerika \u2013 Meldungen dar\u00fcber haben zumeist keinen Einfluss auf die Lebensrealit\u00e4t der Leser:innen. Sogenannte Nachrichtenfaktoren definieren dann, welche dieser Themen uns \u00fcberhaupt erreichen.&nbsp;Oft sind diese dann noch mit gro\u00dfer negativer Sensationslust verbunden: Das Tauchboot-Ungl\u00fcck des privaten Unternehmens&nbsp;<em>Ocean Gate&nbsp;<\/em>ist nur eines der aktuellen Beispiele f\u00fcr diese Sensationslust am Negativen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz anders kann das im Lokaljournalismus aussehen, hier haben Nachrichten oft direkte Auswirkungen auf unseren Alltag. <a href=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/die-wirklich-wichtigen-nachrichten\/\" title=\"\">Auch Lokalredakteurin Pichireddu begeistert vor allem, die Menschen zu repr\u00e4sentieren, auf deren Lebensrealit\u00e4t der Inhalt ihrer Berichterstattung gro\u00dfe Auswirkungen hat.<\/a> Als Beispiel hierf\u00fcr nennt sie die aufwendigen Recherchearbeiten, die ihre Redaktion zum Missbrauchsskandal im Erzbistum K\u00f6ln geleistet hat: \u201eHier konnten wir wirklich etwas bewirken\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Lokaljournalismus verbindet<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Lokalmedien sind Bindeglied zwischen Bev\u00f6lkerung und Akteuren einer Region. Diese Akteure k\u00f6nnen Unternehmen, Kommunen und St\u00e4dte sein. Diese Planungen f\u00fcr Bauvorhaben, Infrastruktur oder Veranstaltungen sind f\u00fcr B\u00fcrger:innen oft knifflig zu \u00fcberblicken. Die schwer vorankommende Digitalisierung deutscher Beh\u00f6rden erschwert es zus\u00e4tzlich, Informationen einzuholen. Wer in der Region K\u00f6ln bei Google nach \u00f6ffentlichen Baupl\u00e4nen der Stadt sucht, landet schnell auf Seiten lokaler Medien.<\/p>\n\n\n\n<p>Anica Tischler, ebenfalls Redakteurin beim K\u00f6lner Stadtanzeiger, ist \u00e4hnlich wie Pichireddu im Lokaljournalismus h\u00e4ngen geblieben. Sie wollte klassischen Journalismus lernen, hat ihr Volontariat bei einer kleinen Redaktion des Blattes im Rhein-Erft-Kreis absolviert. <a href=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/perspektive-journalismus\/fuer-mich-ist-lokaljournalismus-nicht-zu-ersetzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"Ihr gef\u00e4llt das selbsterstellte am Lokalen, der Hands-On Charakter der Arbeit.\">Ihr gef\u00e4llt das Selbsterstellte am Lokalen, der Hands-On-Charakter der Arbeit.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Auch vor der Region K\u00f6ln hat das Zeitungssterben nicht Halt gemacht, nur noch die Redaktion des K\u00f6lner Stadt Anzeigers ist \u00fcbriggeblieben. Es gibt also keine Konkurrenz, niemand kontrolliert mehr die Kontrollinstanz. Anica Tischler findet das nicht gut. Sie sagt, dass man sich wohl fr\u00fcher mehr anstrengen musste. Man hat schneller vor Ort sein und dann schneller als die Konkurrenz einen besseren Artikel schreiben m\u00fcssen. Allerdings sieht sie einen Mangel an Rivalit\u00e4t im Lokalen nicht ganz so kritisch: Hier seien die Themen nicht so entscheidend wie in Berlin. Und dennoch: Meinungspluralismus w\u00e4re auch hier w\u00fcnschenswert. Dieser geh\u00f6rt aber zumindest im Lokaljournalismus in weiten Teilen Deutschlands wohl der Vergangenheit an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Konstruktives Denken als L\u00f6sung?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Maren Urner forscht gezielt, was Lokaljournalismus ausmacht. Sie fordert, dass Lokaljournalismus konstruktiver wird und nicht nur genau die Geschichten bringt, die sich Leser:innen w\u00fcnschen. Wie das im Detail aussehen kann, hat sie in einem Aufsatz f\u00fcr die Friedrich-Ebert-Stiftung festgehalten. Negative Themen sollen nicht vermieden werden, sie w\u00fcnscht sich aber insbesondere im Lokalen einen anderen Umgang mit Negativit\u00e4t. Dabei sollen vor allem L\u00f6sungen angeboten werden: Das sollte laut Urner nachhaltig gegen Medienverdrossenheit wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Urners Leitfrage f\u00fcr diesen konstruktiven Journalismus lautet: Was jetzt? Mit dieser Leitfrage verbunden ist auch ein neues Mindset, so Urner. Lokale Medien sollen einen Ausblick geben, wie sich die direkte Umgebung der Leser:innen verbessern kann und was genau daf\u00fcr getan werden muss. Einen h\u00f6heren Aufwand f\u00fcr die ohnehin schon d\u00fcnn besetzten Redaktionen bedeutet diese zus\u00e4tzliche Aufgabe jedoch auch. Die Machbarkeit auf breiter Ebene w\u00fcrde eben auch wieder einen wichtiger werdenden Lokaljournalismus erfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Lokaljournalismus steht vor gro\u00dfen Herausforderungen, befindet sich seit Jahren schon im Wandel. Um weiterhin zukunftsf\u00e4hig zu bleiben, wird er sich in Teilen neu erfinden m\u00fcssen. Davon profitieren k\u00f6nnten am Ende alle: Leser:innen k\u00f6nnten besser und vor allem anders informiert sein. Konstruktiv-kritische Ans\u00e4tze b\u00f6ten nicht nur Stoff zur Diskussion, sondern klare Handlungsempfehlungen. Der Lokaljournalismus der Zukunft setzt auf Mitbestimmung und Inklusion, mit dem Gemeinschaftswohl vor Augen. Auch wenn dann die Auflagen gedruckter Zeitungen nicht mehr steigen, kann Lokaljournalismus dann auch vielleicht wieder mehr Menschen erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lokaljournalismus steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. 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