{"id":376,"date":"2022-06-09T10:23:09","date_gmt":"2022-06-09T08:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/genzhmkw.wordpress.com\/?p=376"},"modified":"2022-08-11T19:04:56","modified_gmt":"2022-08-11T17:04:56","slug":"traumjob-influencer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juk.hmkw.de\/ma-genz-in\/traumjob-influencer\/","title":{"rendered":"(Traum)Job Influencer"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background\"><strong>BibisBeautyPalace, Dagi Bee und LUCA machten auf YouTube den Anfang. Seither gilt der Beruf des Influencers f\u00fcr viele junge Menschen als absoluter Traumjob. Sie eifern den heutigen Stars nach und behaupten: \u201eDas kann ich doch auch!\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-3 wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-container-1 wp-block-column has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background\">\n<p>Die 21-j\u00e4hrige Ann-Sophie aka Annso.yt l\u00e4chelt gekonnt in die Kamera. Daf\u00fcr posiert sie mit einem Kaffee in der Hand auf einer Treppe, mitten in der Frankfurter Innenstadt, um ein neues Foto f\u00fcr ihr Instagram Profil aufzunehmen. Rund 50.000 Menschen folgen ihrem Insta-Account und erwarten t\u00e4glich neuen Content in Form von Videos, Bildern oder Stories. Neben Instagram ist die Influencerin seit 2019 auf YouTube pr\u00e4sent und verzeichnet dort aktuell knapp 95.000 Abonnenten. TikTok und ihr eigener Podcast \u201eSpilling the Chai\u201c geh\u00f6ren seit neuestem auch zu den Kan\u00e4len, auf denen sie rund um die Uhr aktiv ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Influencer:innen bestimmen seit dem Social Media Boom 2015 zunehmend den Alltag von gro\u00dfen Teilen der Gesellschaft. Sie gelten als die neuen Promis, Meinungsmacher:innen und vor allem als Vorbilder f\u00fcr viele junge Menschen. Besonders die Generationen Y und Z stehen unter ihrem Einfluss, da sie mit dem Wandel der Digitalisierung aufwachsen. Influencer:innen scheinen in den Augen vieler ein beneidenswertes Leben zu f\u00fchren. Sie werden zu Events eingeladen, bekommen kostenlos Produkte wie Klamotten oder Schminke zur Verf\u00fcgung gestellt und lernen st\u00e4ndig neue Menschen kennen. Im Internet herrscht aktuell ein \u00dcberangebot an Social Media Profilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie werden Menschen eigentlich Influencer:in und wieviel Arbeit steckt wirklich dahinter? Mara Plesse, Teamlead des digitalen Marketing einer Berliner Influencer-Agentur erkl\u00e4rt: \u201eJeder kann Influencer:in werden. Einen typischen Werdegang oder ein Erfolgsrezept daf\u00fcr gibt es nicht. Einen Abschluss, eine Ausbildung oder ein absolviertes Studium sind keine Voraussetzungen. Prinzipiell sind Influencer:innen Leute mit Reichweite, die Empfehlungsmarketing betreiben. Sie werden daf\u00fcr bezahlt, Produkte in den sozialen Medien zu bewerben und ab einer bestimmten Anzahl an Follower:innen wird es dann schnell zum Beruf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Influencer:innen sind laut Mara Plesse selbstst\u00e4ndige Unternehmer:innen, deren Job es ist, Social Media Profile mit Inhalten zu f\u00fcllen. Dabei m\u00fcssen eine Vielzahl an Aufgaben vereint werden. Es werden unterschiedliche Berufsbilder aufgegriffen: Fotograf:in, Grafikdesigner:in, Texter:in, Social Media Expert:in, Community Manager:in, Supporter:in, Cutter:in \u2013 die kreativen M\u00f6glichkeiten sind hierbei grenzenlos. Influencer:innen m\u00fcssen vor allem einen Mehrwert schaffen, um bei der jeweiligen Community interessant zu bleiben. Besonders kontinuierliche Arbeit, Flei\u00df, M\u00fche und ein roter Faden sind in dieser Branche der Schl\u00fcssel zum Erfolg, so Mara Plesse.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-2 wp-block-column has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background\">\n<p>Wer hauptberuflich als Influencer:in arbeiten m\u00f6chte, muss allerdings nach wie vor mit Vorurteilen rechnen, denn die Akzeptanz des Berufsfeldes stellt ein riskantes Thema dar. W\u00e4hrend sich Gen Z ein Leben ohne Influencer:innen kaum noch vorstellen kann, fehlt der \u00e4lteren Generation oftmals der Zugang. Sie erkennen in dem Job keinen Nutzen, denn sie sind in einer Zeit gro\u00dfgeworden, in der das Leben nicht ma\u00dfgeblich vom Internet bestimmt wurde. S\u00e4tzen wie: \u201eDie machen den ganzen Tag nichts\u201c oder: \u201eDas ist doch kein richtiger Job\u201c zufolge scheint es, als w\u00fcrden Influencer:innen in der Gesellschaft nicht vollst\u00e4ndig toleriert und akzeptiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Influencerin Annso kreiert ihre Inhalte von Zuhause aus und hat somit einen variablen Alltag, der jeden Tag unterschiedlich aussehen kann. Sie betont, dass ihr Job zwar nicht k\u00f6rperlich anstrengend ist, Aufwand und Stress aber trotzdem enorm gro\u00df sind. Besonders das untersch\u00e4tzen viele Menschen. Die YouTuberin steckt rund sechs bis acht Stunden in die Fertigstellung eines einzigen Videos. Hinzu kommt die Arbeit, die Kooperationen mit sich bringen, bei denen gewisse Regeln und Forderungen eingehalten werden m\u00fcssen, wie beispielsweise Abgabedaten oder inhaltliche W\u00fcnsche des Kunden. Annso m\u00f6chte, dass ihre Kan\u00e4le einen \u201eHappy Place\u201c darstellen, den ihre Fans nutzen k\u00f6nnen, um dem stressigen Alltag zu entfliehen. \u201eWas ich an meinem Beruf liebe ist, dass ich zu 99 Prozent positives Feedback von meinen Zuschauer:innen bekomme. Ich liebe den individuellen Austausch mit jedem Einzelnen und wei\u00df die Unterst\u00fctzung wirklich zu sch\u00e4tzen.\u201c Sie appelliert deshalb: \u201eGo for it. Mach worauf du Lust hast! Ich habe 2014&nbsp;schon mal ein YouTube Video hochgeladen und es direkt gel\u00f6scht, als ich von einigen Jungs aus meiner Stadt negative Kommentare dazu geh\u00f6rt habe. Ich hatte kein Selbstbewusstsein, um das durchzuziehen, was ich wollte und habe deshalb aufgeh\u00f6rt, was sehr schade ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein genauerer Blick hinter die Kulissen verr\u00e4t: So simpel und einfach wie es f\u00fcr Au\u00dfenstehende zun\u00e4chst scheint, ist der Influencerberuf nicht. Zwar sind die Voraussetzungen daf\u00fcr gegeben, dass jeder den Job aus\u00fcben kann, dennoch steckt eindeutig mehr dahinter als nur Reisen, in die Kamera l\u00e4cheln und Bilder machen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-4 wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline\"><a class=\"wp-block-button__link has-background\" href=\"https:\/\/juk.hmkw.de\/ma-genz-in\/malin\/\" style=\"background-color:#ddff36\">Malin Hannemann<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BibisBeautyPalace, Dagi Bee und LUCA machten auf YouTube den Anfang. 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